Energiewende jetzt und hier!

UmweltschützerInnen lassen Anti-Atom-Sonne aufgehen

Protest gegen Atomausstieg erst 2022

Um den Protest gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke bis 2022 zu erhöhen und öffentlich sichtbar zu machen, starteten starteten verschiedene AtomkraftgegnerInnen gemeinsam mit dem BUND Rhein-Neckar-Odenwald im Sommer 2011 die Initiative „Aufgang der Anti-Atom-Sonne“. Zum Auftakt wurde eine rund 30 Quadratmeter Meter große Anti-Atom-Sonne am Philosophenweg in Heidelberg entrollt. Als weitere Schritte folgten das Aufhängen von 1000 Plakaten in verschiedenen Heidelberger Geschäften.

Ziel ist es, den Protest gegen Atomkraft im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und so der Forderung nach einem echten Ausstieg und einer umfassenden Energiewende Nachdruck zu verleihen.

Für den BUND-Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald ist der Beschluss Atomkraftwerke bis 2022 abzuschalten, weder eine akzeptable Antwort auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima, noch ein schnellstmöglicher Atomausstieg.

Die Initiatoren rufen die Bevölkerung dazu auf, auch persönlich Flagge zu zeigen. Plakate mit der lachenden Anti-Atom-Sonne werden kostenlos beim BUND zu Verfügung gestellt, auch Aufkleber und Fahnen mit der Sonne sind in diversen Größen erhältlich. Stehen größeren Flächen oder Objekte wie Kirchtürme zu Verfügung, kann gerne Kontakt mit uns aufgenommen werden, um den Sonnenaufgang als gemeinsame Aktion großformativ zu fördern.

Bilder von aufgegangenen Anti-Atom-Sonnen

Die erste große Anti-Atom-Sonne ist fertig...
...und scheint kurz darauf vom Philosophenweg auf die Stadt
Der Backpacker...
...und der Skate-Shop PierSeven lassen die Anti-Atom-Sonne aufgehen