Massenproteste gegen Castor-Transport nach Gorleben, November 2011
Am letzten November-Wochenende rollte der angeblich vorerst letzte Castor-Transport mit hochradioaktivem Müll aus dem französischen La Hague ins Zwischenlager in Gorleben. Zehntausende stellten sich dem Atommüll-Transport entgegen und zeigten, dass der weitere Betrieb von Atomkaftwerken und der ungeeignete Endlager-Standort Gorleben politisch nicht durchsetzbar sind. Bei der Großdemonstration in Dannenberg gingen über 20.000 Menschen auf die Straße, mehr als 5.000 beteiligten sich an Blockade- und Widerstandsaktionen. Der Castor-Transport benötigte 125 Stunden für den Weg ins Zwischenlager Gorleben - länger als jemals zuvor.
Der BUND Rhein-Neckar-Odenwald hatte mit zur Castor-Südblockade aufgerufen. Auf deren Homepage finden sich zahlreiche Fotos und Videoclips. Eine Sammlung von Bildern, Auswertungen und Filmen aus dem Wendland finden sich auf der Castor-Seite von .ausgestrahlt.
Nachfolgend ein SWR-Beitrag "DASDING" zur Castor-Südblockade und der nicht ganz ernst gemeinte NDR-EXTRA-3-Clip "Das letzte große Nordderby".
11. November 2011: Der Castor rollt - durch Heidelberg!
Das war die Castor-Tour 2011 - am Freitag, den 11.11 hat ein Castormodell in Originalgröße in Heidelberg Stopp gemacht. Auf die Reise geschickt von campact und vor Ort unterstützt vom BUND, der KlimaAktionsGruppe und attac sowie vielen Anti-Atom-AktivistInnen.
Der Transport mit Atommüll wurde natürlich von den gut 150 TeilnehmerInnen gebührend blockiert und so gezeigt, dass kein Weg ins ungeeignete Endlagerprojekt Gorleben führt. Wendland-Gefühl kam bei sonnigem Herbstwetter auch dank Strohsäcken, Atommüllfässern und Demonstrations-Utensilien auf... Allen Beteiligten herzlichen Dank für die Teilnahme und bis zum "echten" Castortransport!
Hier gehts zur Pressemeldung der Aktion, weitere Infos auch auf den Seiten von Campact.































