12. März 2013

2 Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima - Mahnwachen in der Region

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald, erinnerte gestern in Heidelberg an die Atomkatastrophe von Fukushima vor zwei Jahren. Gemeinsam mit Attac Heidelberg und Bündnis 90/Die Grünen Heidelberg möchte der BUND an das Schicksal der Menschen in Japan erinnern und über die aktuelle Situation dort berichten. Nach Ansicht des BUND hat Fukushima die Unkontrollierbarkeit der Atomtechnik gezeigt und die Notwendigkeit einer weltweiten Wende hin zu erneuerbaren Energien deutlich gemacht.

„Auch zwei Jahre nach der Katastrophe ist die Lage in Japan nicht unter Kontrolle. Weder die Regierung noch die Betreiber sind in der Lage, den über 150.000 Atom-Flüchtlingen eine Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen“, sagte Tobias Staufenberg, Geschäftsführer des BUND-Regionalverbands. „Nur ein schneller weltweiter Ausstieg aus der Atomkraft und eine Wende hin zu erneuerbaren Energien können garantieren, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt. Das gilt auch für Deutschland, wo immer noch 9 Atomkraftwerke am Netz sind. Die Region Rhein-Neckar kann durch den Ausbau der Windenergie einen wichtigen Beitrag zur Abschaffung der Atomkraft leisten.“

In der Region fanden mehrere Mahnwachen statt, unter anderem in Mannheim, Ludwigshafen, Mosbach, Sinsheim, Hirschberg, Wald-Michelbach und Wiesloch. Bundesweit fanden 201 Mahnwachen mit über 9.200 Menschen statt.




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