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BUND-Positionen für einen zukunftsfähigen Regionalplan

Der BUND Rhein-Neckar-Odenwald fordert eine umfassende Neuorientierung bei der Aufstellung des Einheitlichen Regionalplans 2020. Um diese zu forcieren, legte der BUND gemeinsam mit NABU und dem Umweltforum Mannheim ein eigenes fünf Punkte umfassendes Positionspapier vor. So soll der Einheitliche Regionalplan zu einem Leitinstrument für eine nachhaltige und zukunftsfähige Regionalentwicklung werden. Dies ist notwendig, damit die Belange der Natur und des Umweltschutzes gegenüber  kurzsichtigen Profitinteressen nicht den Kürzeren ziehen. Mit der Einmischung in den laufenden Entstehungsprozess des Regionalplans bietet sich die Möglichkeit, Richtlinien für eine nachhaltige Entwicklung und Umwelt- und Naturschutzstandarts festzuschreiben.

Wichtige Kriterien sind die Berücksichtigung von Naturschutz und Lebensqualität, unter anderem die Schaffung von Vorrangsflächen für den Natur- und Umweltschutz, die mindestens gleichberechtigt sind mit anderen Nutzungsansprüchen. Zudem verbietet sich eine weitere Inanspruchnahme von Flächen, wofür etwa die Konzentration auf Innenentwicklung und Konzepte wie "Stadt der kurzen Wege" nötig sind. Im Verkehrsbereich gilt es, endlich eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr zugunsten eines besser verzahnten Bus-, Bahn, Rad-, und Fußverkehrs zu erreichen und damit eine klimafreundliche Mobilität zu ermöglichen.

Eine klimafreundliche und zukunftsfähige Energieversorgung muss maßgeblich auf den Säulen Energiesparen, gesteigerter Effizienz und dem massiven Ausbau Erneuerbarer Energien basieren. Im Strombereich wird für die Metropolregion eine Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030 gefordert.

Das Positionspapier der Umweltverbände können Sie hier herunterladen.

Die aktuellen Pressemeldungen zum Thema Regionalplan finden Sie hier.



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