Windenergie in der Rhein-Neckar-Region

Für das Ziel der Landesregierung, den Anteil der Windenergie bis 2020 auf mindestens zehn Prozent zu erhöhen, müssen 100 bis 150 Windenergieanlagen (WEA) pro Jahr landesweit gebaut werden. Der BUND unterstützt das Ziel und spricht sich insgesamt dafür aus, mindestens drei Prozent der Landesfläche als Vorranggebiet für die Windenergie auszuweisen.

Auch in der Region Rhein-Neckar gibt es ein großes ungenutztes Potenzial zum Ausbau der Windenergie. Der BUND hat die windhöffigsten Standorte untersucht. Als Ergebnis lässt sich feststellen, dass der Ausbau der Windenergie nach derzeitigem Wissenstand an mindestens 15 der windhöffigsten Standorte weiterverfolgt werden sollte. Bei rund 20 weiteren Standorten besteht ebenfalls Potential, hier sollten jedoch die Belange des Natur- und Artenschutz intensiv geprüft werden. Gleichzeitig gibt es Standorte, auf denen aus heutiger Sicht für den BUND keine Windenergieanlagen gebaut werden dürfen. Die Ergebnisse und BUND-Forderungen sind ausführlich in der BUND-Position Windenergie Rhein-Neckar-Odenwald dargestellt.

Durch den Ausbau der Windenergie hier in der Region kann nicht nur ein wichtiger Beitrag für eine zukunftsfähige Energieversorgung geleistet werden. In der Region erzeugter Strom verringert auch den Bedarf des Netzausbaus in Nord-Süd-Richtung.

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