Forderungen für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung

Der BUND Rhein-Neckar-Odenwald fordert eine umfassende Neuorientierung bei der Aufstellung des Einheitlichen Regionalplans 2020. Um diese zu forcieren, wurde vom BUND gemeinsam mit NABU und dem Umweltforum Mannheim bereits Mitte 2011 ein fünf Punkte umfassendes Positionspapier vorgelegt. Nach Auffassungt des BUND soll der Regionalplan zu einem Leitinstrument für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung werden. Dies ist notwendig, damit die Belange der Natur und des Umweltschutzes gegenüber  kurzsichtigen Profitinteressen nicht den Kürzeren ziehen.

Im Juli 2012 hat der BUND um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, gemeinsam mit dem NABU und dem Umweltforum Mannheimer Agenda 21, eine fundierte Stellungnahme zum Auslegungsentwurf des Regionalplan abgegeben. Dabei wurden die ursprünglichen Forderungen bestätigt und konkretisiert.

Wichtige Kriterien sind die Berücksichtigung von Naturschutz und Lebensqualität, unter anderem die Schaffung von Vorrangsflächen für den Natur- und Umweltschutz, die mindestens gleichberechtigt sind mit anderen Nutzungsansprüchen. Zudem verbietet sich eine weitere Inanspruchnahme von Flächen. Im Verkehrsbereich gilt es, endlich eine Abkehr vom motorisierten Individualverkehr zugunsten eines besser verzahnten Bus-, Bahn, Rad-, und Fußverkehrs zu erreichen und damit eine klimafreundliche Mobilität zu ermöglichen.

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