Workcamp: 10. - 15. 08.26 für alle zwischen 16 und 26 Jahren
- Anpacken und Abschalten in der Natur bei Eberbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
- Wildkatzen helfen unter fachlicher Anleitung und Yoga-Einheiten als Ausgleich
Eberbach/Stuttgart. Gemeinsam eine Woche lang im Wald anpacken, um Wildkatzen zu schützen und dabei viel erleben: Das Workcamp Wildkatzenwald bietet im August für junge Katzenfans die Gelegenheit, sich mit vielen Gleichgesinnten für die scheuen Samtpfoten einzusetzen. Gemeinsam legen sie dabei im Wald Verstecke für die Europäische Wildkatze an und bauen Metallzäune ab. Dominic Hahn vom BUND Baden-Württemberg leitet die Teilnehmenden fachlich an und beantwortet alle Fragen rund um die seltenen Tiere.
Dominic Hahn, Projektkoordinator Wildkatzenwälder von morgen: „Metallzäune sollen junge Pflanzen schützen, damit Tiere sie nicht fressen und sich der Wald verjüngen kann. Aber gleichzeitig stellen insbesondere sogenannte Knotengitterzäune eine Gefahr für Wildkatzen und andere Tiere dar: Sie können sich darin verfangen und qualvoll sterben. Obwohl die Stadtförsterei Eberbach deshalb keine Metallzäune mehr einsetzt, gibt es noch Altlasten im Wald, die wir zusammen beseitigen wollen. Damit machen wir den Wildkatzenwald von morgen wieder sicher für Wildkatzen und andere Waldtiere.“
Neben der körperlichen Arbeit im praktischen Naturschutz wird es auch spannende Exkursionen zu Fledermäusen und Nachtfaltern geben. Außerdem ist viel Zeit für Austausch, Kennenlernen und Entspannung. Denn morgens und abends gibt es als Ausgleich Yoga- und Meditations-Einheiten in der Natur unter Anleitung einer erfahrenen Yoga-Lehrerin.
Informationen und Anmeldung
Datum: 10.08.2026 - 15.08.2026
Ort: Stadtwald Eberbach; Unterkunft Waldbrunn, Landheim Unterhöllgrund
Zielgruppe: 16 - 26 Jahre
Preis: 100 € (ermäßigt u.a. für Mitglieder 80 €)
Anmeldung: www.bundjugend-bw.de/workcamp-2026
Hintergrund:
Die Veranstaltung führen BUND und BUNDjugend Baden-Württemberg gemeinsam im Rahmen des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen“ durch. Das Projekt wird von Oktober 2022 bis Oktober 2028 gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.