Die die Präsentation steht hier als Download zur Verfügung.
Gestern fand in den Räumlichkeiten des WeltHauses Heidelberg eine gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema „PFAS-Ewigkeitschemikalien: Gefahren und Handlungsmöglichkeiten“ statt. Fritz Mielert, Umweltreferent des BUND Baden-Württemberg, gab einen Einblick in die Vielfalt der PFAS-Stoffgruppe, zu der mehr als 10.000 verschiedene Verbindungen gehören.
PFAS werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften in zahlreichen Produkten eingesetzt. Sie wirken unter anderem wasser-, fett- und schmutzabweisend und kommen deshalb beispielsweise bei wasserfester Kleidung, beschichteten Pfannen oder Lebensmittelverpackungen zum Einsatz.
Doch diese nützlichen Eigenschaften der PFAS hat eine problematische Kehrseite: Die industriell hergestellten Chemikalien sind extrem langlebig und werden deshalb auch „Ewigkeitschemikalien“ genannt. Einmal freigesetzt, können sie sich über Wasser und Luft weiträumig verbreiten. PFAS werden inzwischen in Böden, Gewässern, Pflanzen und Tieren sowie im menschlichen Blut nachgewiesen. Im Vortrag wurde auch auf die gesundheitlichen Auswirkungen bestimmter PFAS eingegangen.
Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine angeregte Diskussionsrunde. Die zahlreichen Fragen der Besucher*innen zeigten, wie groß das Interesse an dem Thema und an konkreten Handlungsmöglichkeiten ist.