Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm erscheint uns in zwei Gestalten. Als Frühjahrstrieb ragt die hellbraune blütenlose Sporenpflanze ähnlich einem Bleistift mit einigen Verdickungen am Stängel der Sonne entgegen, der Sommertrieb jedoch, der die Heilwirkung besitzt, zeigt sich in sattem Grün und erinnert an die urzeitlichen Gewächse, die in dieser Form vor Millionen von Jahren die Erde überwucherten. Das stark kieselsäurehaltige Kraut sollte als Tee langsam zum Kochen gebracht werden und nur etwa eine Minute lang auf kleiner Flamme kochen. Die Kieselsäure wirkt gewebekräftigend und blutreinigend. Auch bei Durchblutungsstörungen der Beine hilft der Tee. Lungenleiden, Magen- Darmgeschwüre, Hämorrhoiden sprechen gut auf den Tee oder den frischen Presssaft an. Da er auch eine blutstillende Wirkung besitzt, kann er frisch oder getrocknet als Streupulver auf blutende Wunden aufgebracht werden. 

Beifuß

„Sie haben es bitter nötig!“ Diesen Satz haben die älteren Hausärzte oft ihren Patienten mit auf den Weg gegeben. Der bittere Beifuß, ähnlich wie sein kräftigerer Bruder Wermut, regen den Fluss von basischen Gallen- und Pankreas-Säften an und ermöglichen es somit dem Pförtner (Magenausgang), den sauren Speisebrei aus dem Magen in den Zwölffingerdarm zu entlassen, damit dort wieder ein halbwegs ph-neutrales Milieu entsteht, welches für die weitere Verdauung wichtig ist. Verwenden Sie ihn als Solitairgewürz oder in Gewürzmischungen z. B. mit Basilikum, Thymian und Rosmarin. 
Als altes Hausmittel trinkt man den Tee bei Magen-Darmproblemen, die von üblem Mundgeruch und/oder Durchfall begleitet werden. Bei allen Stein-, Blasen- Leber-, Galleleiden, bei Nervenerkrankungen und allgemeiner Schwäche, die mit Kopfweh einhergeht (Gallekopfschmerz?), bringt dieses Kraut Linderung.

Brennnessel

Die Raupen einiger Schmetterlingsarten ernähren sich von den Blättern der Brennnessel. Aber diese, wie bspw. das Tagpfauenauge, der Admiral, der kleine Fuchs… sieht man auch immer seltener. Ob dies wohl mit der Nähe mancher Vorkommen zu teilweise vergifteten Äckern und Straßenrändern liegt? Sollten Sie diese Pflanze im Garten haben, so freuen Sie sich darüber, denn u. a. im zeitigen Frühjahr erquicken uns die jungen Blätter im Salat, in der Suppe, … mit ihren enthaltenen Vitaminen und Mineralien. Zur Entschlackungskur nach den bequemen Wintermonaten, in denen wir uns mit viel Fettigem und Süßem gemästet haben, regt sie unseren Stoffwechsel über das Nieren-Blase-System an, so dass Stoffwechselschlacken ausgeschieden werden können. Aber auch Leber und Galle profitieren von diesem Heilkraut. Sollte ein Mann seit einiger Zeit merken, das er beim Wasserlassen immer länger braucht, so sollte er an eine Prostatavergrößerung denken, wogegen die Wurzel der Brennnessel gute Dienste leistet. (Auf alle Fälle medizinisch abklären lassen!) Bei diagnostizierter Herz- und Nierenschwäche sollte nicht allzu viel des Krautes konsumiert werden.

Beschreibung:
Verzweigte Pflanze mit Brenn- und Borstenhaaren. Blätter dunkelgrün, eiförmig, am Grunde herzförmig, grob gesägt. Die rispigen männlichen bzw. weiblichen Blütenstände meist länger als der benachbarte Blattstiel. Pflanzenhöhe: 0,3 - 2 m. Blütezeit: VI - X.

Gänsefingerkraut

Da diese Pflanze entspannend auf die glatte Muskulatur (Magen-Darm, Blase, Eileiter, Gebärmutter) wirkt, ist damit auch der Einsatzbereich bereits vorgegeben. Sie hilft bei Durchfällen, Magen-Darmkrämpfen und schmerzlindernd bei Unterleibsschmerzen. Wegen der zusammmenziehend (adstringierend) wirkenden Gerbstoffe kann man damit auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich spülen bzw. gurgeln.
Wurzeln und junge Blätter finden in der Küche Verwendung.

Beschreibung:
Pflanze mit bis 1m lang kriechenden, an den Knoten wurzelnden Trieben. Blätter 13 - 21zählig gefiedert, oberseits grün, unterseits dicht seidenhaarig. Pflanzenhöhe: 0,1 - 0,3 m. Bütezeit: V-VIII.

Giersch

Bereits weitere Bezeichnungen des Geißfuß wie „Gichtkraut“ oder „Zipperleinkraut“ deuten seine Heilkraft an. Die bereits im zeitigen Frühjahr auftretenden jungen hellgrünen Blätter, deren würziger Geschmack etwas an Petersilie erinnert, eignen sich nach langer Winterzeit vorzüglich z.B. mit dem ebenso heilkräftigen und vitaminreichen Gänseblümchen als erster Frischkostsalat. Die appetitanregende, schwach blutreinigende, harntreibende und auch verdauungsfördernde Wirkung scheint mir Grund genug zu sein, dem „Unkraut“ Giersch einen kleinen Platz in unserem Garten zu gönnen, zumal er auch, zerquetscht und erwärmt mit einem Tuch auf die schmerzende Stelle gebunden, bei Gicht, Rheuma und Ischiasbeschwerden hilfreich ist.

Beschreibung: Doldenblütler, Staude mit langen unterirdischen Ausläufern. Blätter 1-2 fach gefiedert. Dolden mit 15-25 Strahlen. Höhe: 0.5-1 m. Blütezeit: V-IX.

Holunder

Eine Göttin, die hohe Frau = Frau Holle, gab dem Busch/Baum seinen Namen. Als beschützender Hausgeist wohnt sie darin und deshalb, so wussten unsere Vorfahren, gedieh der Strauch besonders gut an Haus- und Scheunenmauern, wo er böse Geister, Krankheiten und Blitze von Vieh und Menschen fernhielt.
Fast alles dieses Göttergeschenks lässt sich entweder als Heilmittel oder in der Küche verwenden. So sammelt man von Februar bis April die grüne Schicht der Rinde, Blätter und Triebspitzen von April bis Juni (beides wirksam als harntreibendes Mittel, wenn Wassersucht bei dicken Beinen vorliegt, oder zur Blutreinigung bei einer Frühjahrskur). Die Blüten für die Küche oder als Schwitztee bei grippalen Infekten sammelt man im Juni nur bei trockenem Wetter und die vollreifen vitamin- und mineralienhaltigen Früchte, welche leicht abführend und gegen Erkältungen wirken, schneidet man im August/September vom Strauch.

Beschreibung:
Hoher Strauch, gelegentlich baumartig, Äste mit weißem Mark. Blätter meist 5zählig gefiedert. Blütenkrone weiß bis gelblich, Blüten in doldenförmigen Rispen. Früchte schwarz. Pflanzenhöhe: bis 7 m. Blütezeit: VI - VIII.

Johanniskraut

Nach langem schulmedizinischem Dornröschenschlaf ist es wieder stark im Kommen. Die Inhaltsstoffe regen einerseits die Verdauungsdrüsen an und bringen den Kreislauf in Schwung. Die Schulmedizin hat vor allem die positive Einwirkung auf das Gemüt wiederentdeckt. Besonders im Klimakterium aber auch bei sonstigen „Verstimmungen“ (Umzug, Partnerverlust, Burn-out-Syndrom, Arbeitsplatzprobleme, …) hilft dieses Kraut wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Wirkung tritt jedoch nicht sofort ein. Man muss sich manchmal schon einige Wochen gedulden, dafür stimmt aber die „Chemie“.

Vorsicht: Manche Menschen können nach Einnahme mit übersteigerter Sonnenempfindlichkeit reagieren.

Beschreibung:
Stängel mit zwei Längsleisten. Blätter gegenständig, länglich bis eiförmig, durchscheinend getüpfelt. Blüten in rispigen Blütenständen. Pflanzenhöhe: 0,3 - 1 m. Blütezeit: VI - VIII.

Kamille

Sie stellt das klassische Heilkraut dar, welches jeder als Tee für die innere Behandlung (akute Magenbeschwerden, Magenverstimmung, Magenschleimhautentzündung, sogar Magengeschwüre) als auch für Dampfbäder bei Erkältungen, für Mundspülungen und für die äußere Behandlung bei schlecht heilenden Wunden, Bäder bei Hautproblemen auch im Anal- und Vaginalbereich kennt bzw. kennen sollte.
Nicht bei Augenentzündungen anwenden. Der hohle Blütenkopf zeigt uns eindeutig die echte Kamille.

Beschreibung: Aromatische Pflanze, Blätter 2 - 3fach gefiedert. Blütenköpfe mit kegelförmigem, hohlem Blütenboden, ohne Spreublätter. Pflanzenhöhe: 0,1 - 0,6 m. Blütezeit: V - IX. 

Linde

Wer nach Stresssituationen sich bei Sonnenschein unter eine im Juni blühende Linde begibt, wird bereits nach einigen Minuten die wohltuende entspannende Wirkung des Zusammenspiels von Blütenduft, Bienensummen, der angenehmen grünen und gelblichen Farben und der Kraft des Baumes zu spüren bekommen. Nicht umsonst haben bereits die Germanen die Linden zum Mittelpunkt ihrer Lebensbereiche gemacht. Unter den Dorflinden wurde getanzt, Liebesbezeugungen abgegeben und Recht gesprochen. Sie ist ein Baum der Liebe, was auch auf Gegenseitigkeit beruht, denn im Wald fühlt sie sich nicht wohl, es scheint fast so, als suche sie die Nähe der Menschen. Die alten Griechen opferten unter der Linde der Liebesgöttin Aphrodite, die Germanen widmeten sie Freya, der Göttin der Liebe und des Glücks. (In Zeiten der Christianisierung wurden aus den Freya-Linden die Marien-Linden). 
Das bekannteste Heilmittel stellt der Lindenblütentee dar. Seine schweißtreibende und Abwehr stärkende Wirkung soll so gut sein, dass, nach einer Studie aus den USA, damit der Einsatz von Sulfonamiden und Antibiotika vermieden werden kann und diejenigen Kinder, welche mit Lindenblütentee behandelt wurden, wesentlich schneller und ohne Komplikationen wieder genesen sind.
Die Volksmedizin verwendet auch noch die den Magen unterstützenden Blätter und die Krämpfe lindernde Rinde. Die Lindenholzkohle entkrampft Teile des Dickdarms.

Mädesüß

Das Mädesüß ist auch unter dem Namen Spierstaude bekannt. An Wassergräben, Bächen und auf feuchten, sumpfigen Wiesen findet man dieses deutlich süßlich riechende Kraut, welches wie viele andere feuchtigkeitsliebende Pflanzen gut gegen Rheuma und Gicht wirkt, weil es Schweiß- und Harn treibend und blutreinigend wirkt. Die im Namen enthaltene Vorsilbe „Mäd“ kommt wohl aus dem Germanischen, da unsere Vorfahren die Wurzel der Pflanze dem Met zugesetzt haben. Die Blätter eignen sich als Gemüse (ähnlich wie Spinat), als Salatzugabe und zusammen mit den Blüten auch als Bowle.

Beschreibung:
Aufrechte Staude, Blätter gefiedert mit bis 5 großen, gezähnten Fiederpaaren. Blüten gelblichweiß, zahlreich, in zusammengesetzten Blütenständen. Pflanzenhöhe: 0,5 - 2 m. Blütezeit: VI - VIII.

Schafgarbe

Sie zählt zu den Tausendsassas unter den Kräutern. Die ätherischen Öle und Bitterstoffe machen sie zu einem beliebten Mittel bei allen möglichen Verdauungsproblemen Magen, Darm, Galle betreffend. Das enthaltene Azulen-Öl (s. a. Kamille = Chamazulen ) wirkt auch desinfizierend, entzündungswidrig, krampfstillend, Nieren anregend. Außerdem besitzt sie die Fähigkeit innerlich wie äußerlich Blutungen zu stillen. 
Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet stellt die Behandlung eines Frauenproblems dar: Krampfartige Schmerzen im Unterleib meist verbunden mit Rückenschmerzen und /oder Schmerzen in den Brüsten. Wenn frauenärztlich abgeklärt ist, dass nur diese Funktionsstörung z. B. vor oder während der Regelblutung vorliegt, so hilft meist eine kurmäßige Teebehandlung.

Tipp: Die getrockneten Blätter fein zerreiben und als Streuwürze über alle möglichen Gerichte geben. Dies ist immer gesund und trägt dazu bei, dass der Salz- und Pfefferkonsum (viel Pfeffer kann die Nierentätigkeit einschränken) reduziert werden kann. 

Beschreibung:
Blätter 2 - 3fach fiederteilig. Blütenköpfe etwa 0,5 cm breit mit meist 5 weißen bis rosa Zungenblüten, in schirmförmigen Rispen. Pflanzenhöhe: 0,2 - 0,8 m. Blütezeit: VI - XI.

Sauerampfer

Bei Wanderungen in der Hitze des Sommers erfrischt es angenehm, ab und zu mal ein paar Blätter dieses säuerlich schmeckenden Krauts (Name!) zu essen. Dieser Geschmack macht ihn deswegen auch als Zugabe für einige Gerichte oder gar als Hauptbestandteil für Sauerampfersuppen wertvoll. Vor allem in der Volksmedizin wird seine blutreinigende, appetitanregende Wirkung genutzt. Als Tee wird er innerlich sowie äußerlich gegen Hautunreinheiten verwendet. Wegen seines Gehalts an Oxalsäure sollte er nicht in allzu großen Mengen benutzt werden.

Beschreibung:
Zweihäusig, Grundblätter lang gestielt, am Grunde pfeilförmig. Blütenstand locker, äußere Blütenhüllblätter zur Fruchtzeit zurückgeschlagen, innere rundlich, rot bis blaßgrün. Pflanzenhöhe: 0,3 - 1 m. Blütezeit: V - VII.

Spitzwegerich

Er gilt als das Hustenmittel wegen seines Gehalts an Schleim- und Bitterstoffen und der enthaltenen Kieselsäure (s. a. Ackerschachtelhalm). Dass er auch antibiotische Stoffe enthält, hat man erst vor einigen Jahren festgestellt. In der Volksmedizin hat man das zerdrückte Kraut auch zur Behandlung frischer Wunden, kleinerer Verbrennungen, Geschwüren und Hautflechten verwendet (= antibiotische Wirkung) und bei juckenden und anschwellenden Insektenstichen. Er sollte eigentlich als Sirup oder in Form getrockneter Blätter in keiner Hausapotheke fehlen. 
Auch in der Küche hat er zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.
Sirup-Herstellung wie aus der Schweiz bekannt: Die Blätter vom Frühjahr bis zum Spätsommer nach jeder Sammelaktion lagenweise in einen Tontopf, den man an einem sonnigen Ort in die Erde eingräbt, schichten und mit Zucker satt bestreuen. Den (fast) vollen Tontopf bis zum Beginn der Erkältungszeit in der Erde belassen. Der Zucker hat in der Zwischenzeit die wässrigen Bestandteile der Pflanze mit all ihren guten Inhaltsstoffen gelöst. Der dadurch entstandene Sirup wird in möglichst dunkle Flaschen abgefüllt. Bei beginnender Erkältung oder Husten nehme man 2-3 Teelöffel täglich ein.

Tipp für Vogelfreunde: Die Samen des Spitz- und Breitwegerichs im Winter den Körnerfressern anbieten. 

Beschreibung:
Grundrosette aus lineallanzettlichen, am Grunde verschmälerten, parallelnervigen Blättern. Stiel der Blütenähre länger als die Blätter, Blüten unscheinbar, bräunlich, in walzlicher bis eiförmiger Ähre. Pflanzenhöhe: 0,1 - 0,4 m. Blütezeit: V - IX.

Rose

Heckenrose

Nicht nur die jedermann bekannten Hagebutten, sondern auch die Blütenblätter, die Knospen und die Wurzel wurden und werden in der Volksmedizin und der Kosmetik gerne und erfolgreich benutzt. Die Verwendung ist so vielfältig, dass ich den Leser hier auf ein weiteres Studium dieser tollen Pflanze in den verschiedenen Büchern verweisen möchte. Am bekanntesten ist uns die stark vitaminhaltige (A, B1, B2, viel C, K und P) Hagebutte. Die im Herbst gesammelten vollreifen Früchte werden entweder, aufgeschnitten und von Kernen befreit, schnell bei höchstens 40° C getrocknet oder in feuchtem Sand eingeschlagen kühl gelagert. So bleiben sie frisch und können im Winter zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten genossen werden (täglich einige wenige davon essen).  Als Hagebuttentee, -mus, -sirup, -likör, -wein, -suppe war diese Frucht in der Küche vor allem der armen Leute schon immer gern gesehen. 

Wegwarte

Die bittere Wurzel dieses Krauts, aus welchem unsere (Ur-) Großeltern noch ihren Zichorienkaffee geröstet haben, stärkt und hilft wie alle anderen bitteren Kräuter den Verdauungsorganen. Wegen des enthaltenen Inulins eignet sich die Wurzel genauso wie der Frischsaft als Diät für Zuckerkranke. Der bekannte Apotheker M. Pahlow empfiehlt eine Teemischung aus Wegwarte, Löwenzahn (jeweils das ganze Kraut mit Wurzel) plus Pfefferminzblättern für einen Tee als Frühjahrs- oder Herbstkur oder zur Linderung rheumatischer Beschwerden. 

Weißdorn

Bei ihm kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er das beste Herz- und Kreislaufmittel in der Hand des Selbstversorgers ist. Gerade das Altersherz spricht auf eine Teekur mit Weißdornblättern und –blüten gut an. Die roten ebenfalls heilkräftigen Beeren können zusammen mit anderen Früchten zu Gelees verarbeitet werden.

Beschreibung:
Dornige, stark verzweigte Sträucher, selten Bäume, mit mehlig-fleischigen, roten Früchten. C. m. meist mit 1 Griffel und tief geteilten, 3 - 5 lappigen Blättern. Pflanzenhöhe: 2 - 5 m. Blütezeit: V - VI.

Wilde Karde

Diese Pflanze hat seit einigen Jahren von sich reden gemacht, da sie angeblich bei einer Krankheit helfen soll, die gerade bei Naturliebhabern leider immer öfter auftaucht: die durch Zecken übertragene Borreliose. Dem Autor dieser Zeilen liegen keine persönlichen Erfahrungswerte vor, deshalb verweise ich auf verschiedene Internetforen.
Ansonsten soll die Kardenwurzel bei allerlei anderen Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten helfen. So stärkt sie den Verdauungsapparat und den Stoffwechsel, dessen Schwäche sich z.B. durch Gicht, Rheuma, Hautunreinheiten, Kopfschmerzen und Furunkel äußert. 

Beschreibung:
Hohe, stachelige Stängel mit paarweise verwachsenen, breitlanzettlichen, gekerbt-gesägten bis ganzrundigen Blättern. Blüten mit violetter, seltener weißer, 4zipfeliger Kronröhre. Pflanzenhöhe: 0,5 - 2 m. Blütezeit: VII - VIII.

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